Werbung

Werbung

Vier Streicher im Elysium

Innenschau in die Welt der Streichquartette

© Die Berliner Literaturkritik, 04.06.08

 

MÜNCHEN (BLK) – Das Streichquartett, „reinste Form der Kammermusik“, Ambrosia für die Ohren, nur leider werde sie „von Menschen erzeugt“, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“). In dem Buch „Muss es sein?“ beschreibe Sonia Simmenauer, wie es ist, wenn ein Individuum mit den jeweiligen Macken der anderen drei leben muss.

Die Schwierigkeit liege dabei, dennoch „zu einem homogenen Klangkörper“ zusammenzuwachsen. Ein Streichquartett sei keine einfache Konstellation. Man binde sich aneinander, reise gemeinsam, verbringe auch privat viel Zeit miteinander. Der Konsens liege im gemeinsamen Spiel, in dem man zusammen aufgehe, meint die „SZ“. Es werde vom „Glück des stimmigen Schwebens“, einer „merkwürdigen Verbindung im gemeinsamen Spiel“ berichtet. Kurz, ein Streichquartett könne man gar als „Lebensbekenntnis“ bezeichnen.

So und ähnlich kenne man es auch aus dem normalen Leben, nur nicht mit so wunderbarer Musik. Nach der Lektüre gehe man „nach Hause“, mit der Lust sich ein Streichquartett zu gönnen, nie habe es sich schöner angehört, findet Alex Rühle. (sat/wip)

Literaturangaben:
SIMMENAUER, SONIA: Muss es sein? Leben im Quartett. Berenberg Verlag, Berlin 2008. 136 S., 19 €.

Verlag


Bookmark and Share

BLK mit Google durchsuchen: