BANSIN (BLK) - Grenzlandschaften von Deutschland, Polen und Tschechien stehen von Mittwoch (30.3.) an im Mittelpunkt der 3. Usedomer Literaturtage. Autoren beleuchten bis Sonntag eine Region, die von Vertreibung, Heimat- und Identitätsverlust geprägt sei, teilte die Festivalleitung am Dienstag mit. Eröffnet wird die fünftägige Veranstaltungsreihe mit einer Lesung des Trägers des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, Martin Pollack. Der Österreicher wird aus seinem Essay „Grenzen“ lesen.
Unterstützen Sie dieses Literaturmagazin: Kaufen Sie Ihre Bücher in unserem Online-Buchladen - es geht ganz einfach und ist ab 10 Euro versandkostenfrei! Vielen Dank!
Erstmals wird bei dem Literaturfest ein mit 5.000 € dotierter Literaturpreis verliehen. Die Auszeichnung geht an die tschechische Autorin Radka Denemarková und deren Übersetzerin Eva Profousová. Mit dem Preis werden künftig einmal im Jahr Literaten geehrt, die sich „in hohem Maße dem europäischen Dialog in Geschichte und Gegenwart Verpflichtet“ fühlen.
Bis Sonntag sind zehn Veranstaltungen auf dem deutschen und polnischen Teil Usedoms geplant. Dabei stehe des Verständnis von einer europäischen Heimat aus heutiger Sicht im Mittelpunkt. (swe/dpa)