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UNESCO-Welttag der Poesie am 21. März

Die Poesie sei eine Arbeit an der Sprache und ein „Raum des Suchens und der Erfahrung“

© Die Berliner Literaturkritik, 19.03.08

 

PARIS (BLK) – Wie in jedem Jahr begeht die UNESCO den 21. März (Freitag) wieder als „Welttag der Poesie“. Bei der zentralen Veranstaltung in Deutschland stellt die Literaturwerkstatt Berlin in der Stiftung Brandenburger Tor Gedichte aus aller Welt vor. Dazu kommen international Lesungen im Rundfunk und die Vergabe von Poesiepreisen.

Die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur will mit dem Welttag die Verlage ermutigen, Werke junger Dichter zu fördern. Auch im Zeitalter des Internets habe das Gedicht einen wichtigen Platz im kulturellen und gesellschaftlichen Leben.

Zum Welttag der Poesie 2007 hatte UNESCO-Generaldirektor Koichiro Matsuura erklärt, die Poesie sei „das Bild der Gegenwart“. Sie sei ein „Ort, wo sich ständig eine Beziehung zur Welt und zum Sinn, zur Kultur und zur Sprache neu bildet“. Die Poesie sei eine Arbeit an der Sprache und ein „Raum des Suchens und der Erfahrung“. (dpa/wip)

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