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T.C. Boyle würde als US-Präsident Gelder für Wahlkampf verbieten

Im Rennen um die US-Präsidentschaftswahl sympathisiert Boyle mit Hillary Clinton

© Die Berliner Literaturkritik, 07.03.08

 

FRANKFURT AM MAIN (BLK) – Als amerikanischer Präsident würde der US-Schriftsteller T.C. Boyle („Wassermusik“) zuerst private Zuwendungen für die Wahlkampffinanzierung verbieten. „Wer es ohne Finanzspritzen ins Finale schafft, bekommt 100 Millionen Dollar aus dem Regierungstopf“, sagte Boyle in einem Interview der „Frankfurter Rundschau“ (Freitagausgabe, 7. März 2008). Zugleich würde der in Kalifornien lebende 59-jährige Autor für fünf Jahre die Verwendung von fossilen Brennstoffen verbieten. „Jedes Fahrzeug, jedes Kraftwerk würde nur mit Wasserstoff betrieben.“ Damit würden die Kriege um Öl sofort beendet und die Umwelt besser geschützt. Boyle, vehementer Gegner von US-Präsident George W. Bush, sympathisiert im Rennen um die US-Präsidentschaftswahl mit Hillary Clinton. Sie habe mehr Erfahrung als ihr demokratischer Konkurrent Barack Obama. (dpa/wip)


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