HAMBURG (BLK) - Am Tag des Schriftstellers im Gefängnis erinnert der internationale Verband PEN an getötete oder verfolgte Autoren. Seit 1960 setzt sich sein Writers-in-Prison-Komitee mit Kampagnen für das Schicksal von Schriftstellern, Journalisten und Verlegern ein. Der Gedenktag wird seit 1981 am 15. November mit Lesungen und Ehrungen begangen. In diesem Jahr will das deutsche PEN-Zentrum den Blick vor allem auf die Unterdrückung im Iran richten. Besonders gefährdet sind Schriftsteller auch in China und Birma. Nach Angaben des Komitees wurden im ersten Halbjahr 2009 weltweit 644 Autoren getötet, entführt, vertrieben, verprügelt oder eingesperrt. (dpa/ros)