Werbung

Werbung

Werbung

Tag des Schriftstellers im Gefängnis

Schriftsteller erinnern an verfolgte Kollegen

© Die Berliner Literaturkritik, 16.11.09

BERLIN (BLK) - Der Schriftstellerverband PEN hat am Sonntag (15.11.) an getötete und verfolgte Autoren erinnert. Am Tag des Schriftstellers im Gefängnis standen im Literaturhaus Berlin besonders die Kollegen in Russland im Blickpunkt. Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller bekannte nach Veranstalterangaben ihre Solidarität mit den dort verfolgten Autoren. Die Initiatoren kritisierten, Moskau habe die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt. Kritische Journalisten seien Repressionen ausgesetzt.

An der Veranstaltung beteiligt waren Günter Nooke, der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, sowie die Autoren Freya Klier, Doris Liebermann und Boris Schapiro sowie Konstantin Asadowski, der Präsident des PEN-Zentrums St. Petersburg.

Am Tag des Schriftstellers im Gefängnis erinnert der internationale Verband PEN seit 1981 mit Lesungen und Ehrungen an getötete oder verfolgte Autoren. Seit 1960 setzt sich sein Writers- in-Prison-Komitee mit Kampagnen für das Schicksal von Schriftstellern, Journalisten und Verlegern ein. Nach Angaben des Komitees wurden im ersten Halbjahr 2009 weltweit 44 Autoren getötet, entführt, vertrieben, verprügelt oder eingesperrt. (dpa/wer)


Bookmark and Share

BLK mit Google durchsuchen: