HAMBURG (BLK) - Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy will nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ die Verbreitung rechtsextremistischer Bücher über das Internet erschweren. Dazu regt der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses die Gründung einer „freiwilligen Selbstkontrolle“ (FSK) des Buchhandels ähnlich wie der in der Filmindustrie an, schreibt das Magazin. Damit sollen NS- verherrlichende oder volksverhetzende Inhalte im Vorfeld identifiziert und ihre Verbreitung verhindert werden. In der Vergangenheit seien immer wieder rechtsextremistische Titel in den Angeboten renommierter Internet-Händler wie Amazon aufgetaucht, die – oft über Drittanbieter aus dem Ausland – problemlos bestellt werden konnten, hieß es. (dpa/ber/rud)