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Schutz geistigen Eigentums

Kulturstaatsminister Bernd Neumann sichert Unterstützung

© Die Berliner Literaturkritik, 12.11.09

BERLIN (BLK) - Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sieht sich nach eigenen Worten als ein „Vorkämpfer für den Schutz geistigen Eigentums“ in der digitalen Welt. Auf der Autorentagung zum 40-jährigen Bestehen des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) am Mittwoch (11.11.) in Berlin sicherte der Staatsminister den Schriftstellern in dieser Frage seine Unterstützung zu. In diesem Zusammenhang wandte er sich erneut gegen ein „Informationsmonopol durch Google“ und betonte: „Als Kulturstaatsminister sehe ich mich als Anwalt der Kreativen. Gerade die soziale Sicherung der Kulturschaffenden in Deutschland wird weiterhin ein bedeutendes Ziel meiner Arbeit bleiben“.

Es könne nicht sein, „dass der elektronische Zugang zu Büchern ganz oder zu einem erheblichen Teil von einem privaten Unternehmen dominiert wird“, meinte Neumann. „Deshalb ist es wichtig, dass wir die Europäische Digitale Bibliothek und die Deutsche Digitale Bibliothek voranbringen“. Bei aller Notwendigkeit, die Nutzung der Werke im digitalen Kontext zu ermöglichen, dürften die Interessen der Urheber nicht außer Acht gelassen werden. Darum sei ein Urheberrecht erforderlich, „das mit der Digitalisierung kompatibel ist, und zugleich auch den wirtschaftlichen Erfolg absichert“, betonte Neumann.

Der VS ist neben dem PEN die wichtigste bundesweite Interessenvertretung deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und begeht in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum mit einer Tagung unter dem Motto „Samtene und digitale Revolution - Das Jahr, das Deutschland veränderte und zukünftige Herausforderungen“. (dpa/ros)


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