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Lob und Tadel in neuer Susan-Sontag-Biographie

„Susan Sontag. Geist und Glamour“ von Daniel Schreiber

© Die Berliner Literaturkritik, 16.01.08

 

FRANKFURT AM MAIN (BLK) – Der deutsche Journalist Daniel Schreiber schaffe es in „Susan Sontag. Geist und Glamour“, durch seinen distanzierten Ton die Gegensätzlichkeit von Sontags Charakter einzufangen und Lob und Tadel zu formulieren, informiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“).

Es sei dennoch keine Hommage an die amerikanische Schriftstellerin und Essayistin, sondern eher eine strenge Chronistenarbeit, wie die Rezensentin bemerkt. Schreiber interessiere vor allem das Phänomen Susan Sontag im „Spiegel der Medien“. Lobenswert sei, dass Schreiber „ohne falschen Respekt“ Widersprüche und Unglaubwürdigkeiten aufdecke. Er führe dem Leser mitunter drastisch vor, wie Sontag sich mit Hilfe ihres Verlegers Roger Strauss geschickt und aufwendig in Szene setzte. Es gebe in dem Buch zu wenig Bilder, beklagt die Rezensentin und bemerkt, Sontag habe auch durch ihr Aussehen gewirkt

Der Biograph sei von Eile getrieben worden. So habe er auf die Recherche zu seinem Buch nur ein Jahr verwendet. Grund dafür sei das baldige vollständige Erscheinen von Sontags Tagebüchern. Dann werde es vermutlich noch mehr Sontag-Biographien geben, meint die „FAZ“. Sontag wäre heute (16. Januar 2008) 75 Jahre alt geworden, informiert die „FAZ“. (wag/wip)

Literaturangaben:
SCHREIBER, DANIEL: Susan Sontag. Geist und Glamour. Aufbau Verlag, Berlin 2007. 342 S., 22,95 €.

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