9.12. --- Kulturforum Amthof Buchpräsentation & Lesung. „Balkan“ der Wieser Reihe Europa Erlesen. Es lesen Doris Grießner und Lojze Wieser. 20 Uhr. Rathaus Hauptplatz 5, 9560 Feldkirchen.
4.12. --- Bücherinsel Lesung. Walter Kohl – „Wie riecht Leben? Bericht aus einer Welt ohne Gerüche“. „Ein Leben ohne Gerüche? Walter Kohl erfährt nach einem folgenschweren Sturz mit dem Fahrrad, dass er seinen Geruchssinn für immer verloren hat. Angesichts der anderen, lebensbedrohlichen Verletzungen, die er sich bei dem Unfall zugezogen hat, scheint ihm sein Dasein ohne Geruchssinn zunächst eine durchaus annehmbare Perspektive. Erst nach und nach wird ihm die Tragweite dieser Beeinträchtigung bewusst. Nicht nur im sprichwörtlichen Sinn können wir einander riechen oder eben nicht. Der Umgang mit Menschen aber, die man überhaupt nicht riecht, fällt am schwersten, Nähe und Distanz geraten durcheinander, jede Art der direkten Kommunikation wird zur Herausforderung, das Erleben von Sexualität ist ebenso in Mitleidenschaft gezogen wie die Freude am Essen und Trinken.“ (Carl Hanser Verlag) 19 Uhr. Hauptstraße 7, 4210 Gallneukirchen.
5.12. --- Kultur- und Seminarzentrum Vortrag. Julia Onken – „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“. 20 Uhr. Hofmark 1, 5622 Goldegg.
15.12. --- Literaturhaus Lesung. Urs Widmer – „Herr Adamson“. „Es ist Freitag, der 22. Mai 2032. Einen Tag nach seinem vierundneunzigsten Geburtstag sitzt ein Mann in einem üppig blühenden Garten – es ist der Paradiesgarten seiner Kindheit –, neben sich einen Rekorder, und spricht seine Geschichte mit Herrn Adamson auf Band.“ (Diogenes) 20 Uhr. Elisabethstraße 30, 8010 Graz.
17.12. --- Rathaus Lesung & Empfang. Werner A. Prochazka – „Erzherzog Johann Trilogie“. Mit seinen Werken „Ich träumte von Solferino“, „Ich träumte von Königgrätz“ und „Muss Sieg von Lissa werden“ hat sich Werner A. Prochazka bereits einen Namen unter Historikern gemacht und schafft es, die manchmal so „Sissi“ behaftete Betrachtungsweise der österreichischen Monarchie der Habsburger ins reale Licht zu rücken. 19 Uhr. Gemeinderatssaal, Hauptplatz, 8010 Graz.
8.12. --- Salomon Sulzer Saal Lesung. Erika Pluhar liest aus ihren Werken. 20 Uhr. Schweizer Straße 21, 6845 Hohenems.
1.12. --- ORF Lesung. Alfred Komarek liest für „Licht ins Dunkel“. 20.15 Uhr. Rennweg 14, 6020 Innsbruck.
4.12. --- Literaturhaus Lesung. Lutz Seiler – „Die Zeitwaage“. „Mit der Ruhe eines Seiltänzers bewegt sich dieser Träumer auch durch das Nachwende-Berlin. Zu den Dingen, die dabei in seinen Besitz geraten, gehört eine einzigartige Uhr, in deren Ticken er die Geschichte hören kann, die ihm geschehen ist.“ (Suhrkamp) 20 Uhr. Josef-Hirn-Straße 5, 6020 Innsbruck.
3.12. --- Contrapunkt soziale betriebe Lesung. Peter Gruber – „Advent – Die stille Zeit“. Peter Gruber liest zum Adventbeginn aus seinen literarischen Werken Geschichten und Erzählungen. 19 Uhr. Durchlaßstraße 44, 9020 Klagenfurt.
2.12. --- Volksheim Enzersdorf Lesung. Erika Pluhar – „Er“. „Emil Windhacker ist ein Mann in den besten Jahren. Karrierebewusst, sportlich, immer in guter Gesellschaft genießt er sein Leben in vollen Zügen. Doch ein Laborbefund und ein ihm neues Gefühl von Schwäche und Versagen lassen ihn nachdenklich werden. Bedeutet dieser Befund sein Todesurteil? Als Emil der Schauspielerin Marie Liebner begegnet, überstürzen sich die Ereignisse. Erika Pluhar beschreibt drei Tage im Leben eines Mannes. Aus der subjektiven Perspektive Emils vollzieht Pluhar eine punktgenaue Abrechnung mit der männlichen Sicht auf die großen Lebensthemen Liebe, Krankheit und Tod.“ (Residenz Verlag) 19.30 Uhr. Schlossgasse 2, 2431 Kleinneusiedl.
13.12. --- Unabhängiges Literaturhaus NÖ Lesung. Petra Hulová – „Manches wird geschehen“. „Zwei Glücksritter in der Weltmetropole New York. Sie, eine junge tschechische Fotografin, er: Ramid, der vor 20 Jahren irgendwo im Nahen Osten nach Amerika aufgebrochen und in der Bronx gelandet ist. Als sie sich durch einen völlig unwahrscheinlichen Zufall auf einer Parkbank in Manhattan begegnen, hält er sie für die ihm von seiner Mutter geweissagte große Liebe. Es beginnt ein gemeinsames Leben inmitten der großstädtischen Wildnis, ein Liebesreigen zwischen den Verpflichtungen der Herkunft und den Hoffnungen und Gefährdungen der flirrenden neuen Welt.“ (Luchterhand Literaturverlag) 11 Uhr. Steiner Landstraße 3, 3504 Krems/Stein.
2.12. --- Bücherei und Mediathek Lesung. Thomas Raab – „Der Metzger geht fremd“. „Durchaus mit Bewunderung für die Gründlichkeit der hiesigen Reinigungskräfte registriert Danjela Djurkovic die blitzblanken Fliesen des Kurschwimmbads. Es herrscht eine gespenstische Stille, denn außer ihr ist nur eine andere Person anwesend, die wie eine marmorne Statue am Grund des Beckens liegt. Der Mann ist tot, daran besteht kein Zweifel. Mit seltener Gelassenheit alarmiert Danjela die Klinikleitung und schickt einen Hilferuf in Richtung ihres geliebten eigensinnigen Willibald Adrian Metzger. Der sitzt in seiner fernen Restauratorenwerkstatt und bricht nur widerwillig in die Fremde auf. Doch bald schon nimmt ihn das Leben auf dem Land gefangen. Denn auch dort haben die Familien ihre Leichen im Keller.“ (Piper Verlag) 19.30 Uhr. Wiener Straße 2a, 2361 Laxenburg.
9.12. --- Gymnasiums Lesung. Erika Pluhar – „Er“. „Emil Windhacker ist ein Mann in den besten Jahren. Karrierebewusst, sportlich, immer in guter Gesellschaft genießt er sein Leben in vollen Zügen. Doch ein Laborbefund und ein ihm neues Gefühl von Schwäche und Versagen lassen ihn nachdenklich werden. Bedeutet dieser Befund sein Todesurteil? Als Emil der Schauspielerin Marie Liebner begegnet, überstürzen sich die Ereignisse. Erika Pluhar beschreibt drei Tage im Leben eines Mannes. Aus der subjektiven Perspektive Emils vollzieht Pluhar eine punktgenaue Abrechnung mit der männlichen Sicht auf die großen Lebensthemen Liebe, Krankheit und Tod.“ (Residenz Verlag) 20 Uhr. Maximilianstraße 11, 9900 Lienz.
1.12. --- StifterHaus Lesung. Robert Menasse – „Permanente Revolution der Begriffe“. „Wie kann man die Realität begreifen, wenn schon ihre Begriffe nicht mehr begriffen werden? Das Eigentümliche an großen Begriffen wie ‚Demokratie’, ‚Arbeit’, ‚Religion’, ‚Kultur’ oder ‚Europa’ ist, dass sie einer permanenten Banalisierung unterworfen sind: sie wurden zu bloßen Worten, die jeder im Munde führt, die aber nichts mehr bedeuten. Robert Menasse unternimmt dagegen eine permanente Revolution der Begriffe und zeigt, die Welt steht auf dem Kopf, wenn wir die Begriffe wieder auf die Füße stellen.“ (Suhrkamp) 19.30 Uhr. Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz.
2.12. --- Posthof Lesung. Daniel Glattauer – „Alle sieben Wellen“. „Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also ‚Gut gegen Nordwind’ gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie’s! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.“ (Carl Hanser Verlag) 20 Uhr. Posthofstraße 43, 4020 Linz.
3.12. --- ORF Lesung. Walter Kohl – „Wie riecht Leben? Bericht aus einer Welt ohne Gerüche“. „Ein Leben ohne Gerüche? Walter Kohl erfährt nach einem folgenschweren Sturz mit dem Fahrrad, dass er seinen Geruchssinn für immer verloren hat. Angesichts der anderen, lebensbedrohlichen Verletzungen, die er sich bei dem Unfall zugezogen hat, scheint ihm sein Dasein ohne Geruchssinn zunächst eine durchaus annehmbare Perspektive. Erst nach und nach wird ihm die Tragweite dieser Beeinträchtigung bewusst. Nicht nur im sprichwörtlichen Sinn können wir einander riechen oder eben nicht. Der Umgang mit Menschen aber, die man überhaupt nicht riecht, fällt am schwersten, Nähe und Distanz geraten durcheinander, jede Art der direkten Kommunikation wird zur Herausforderung, das Erleben von Sexualität ist ebenso in Mitleidenschaft gezogen wie die Freude am Essen und Trinken.“ (Carl Hanser Verlag) 19 Uhr. Europaplatz 3, 4021 Linz.
3.12. --- StifterHaus Lesung. Barbara Frischmuth – „Die Mystifikationen der Sophie Silber“. „Die märchenhafte Welt der Feen und Waldgeister ist in diesem phantastischen Roman mit der Geschichte einer jungen Frau verwoben. Sophie wird als einziger menschlicher Gast zu einem merkwürdigen Kongreá in ein entlegenes Hotel in der Steiermark eingeladen, wo Elfen, Feen, Wassermann und Berggeist den Dialog zu den Menschen suchen. Aber Sophia begegnet nicht nur ihnen, sondern auch der eigenen Vergangenheit.“ (Aufbau) 19.30 Uhr. Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz.
10.12. --- StifterHaus Lesung. „Zu Gast bei Stifter“. Oberösterreichische Autoren lesen aus ihren Werken: Erwin Einzinger. Anschließend wird zu einem Teller Kaspressknödelsuppe geladen. 12.30 Uhr. Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz.
17.12. --- StifterHaus Performance. „Aktion Bühnenfleisch!“. Ein aufwühlender Abend über Literatur und Performance mit: Prosopopoiia – Eine Sprechpantomime von Philipp Weiss, inszeniert von Brigitte Auer und einer Musik-Performance von Martin & The Evil Eyes of Nur. 19 Uhr. Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz.
18.12. ---- StifterHaus Lesung. Die traditionelle Adventlesung des NeuenForumsLiteratur: mit Thomas Baum, Tonja Grüner, Christian Schacherreiter, Margit Schreiner und Walter Wippersberg. 19.30 Uhr. Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz.
3.12. --- Literaturhaus Lesung. Susanne Wisser und Heinz Vegh – „Seltene Gäste“. Die beiden burgenländischen Autoren Susanne Wisser und Heinz Vegh sind Anfang Dezember zu Gast im Literaturhaus Mattersburg. Der Neusiedler Drehbuchautor und Initiator des BEWAG-Literaturpreises Heinz Vegh stellt einen neuen Roman vor und die mittelburgenländische Autorin Susanne Wisser wird neue Erzählungen präsentieren. 19 Uhr. Wulkalände 2, 7210 Mattersburg.
10.12. --- Literaturhaus Diskussion. „Bücherwürmer und Medienjunkies“. Sabrina Hergovich im Gespräch mit der Kinder- und Jugendliteratur-Expertin Heidi Lexe und dem IT-Journalisten der Tageszeitung „Der Standard“ Helmut Spudich. 18 Uhr. Wulkalände 2, 7210 Mattersburg.
1.12. --- Literaturhaus Lesung & Gespräch. Christian Linker – „Blitzlichtgewitter“. Becca hat mit Fabian Schluss gemacht. In seinem Frust lässt dieser sich auf einer Party volllaufen und fotografiert dort seine betrunkene – schlafende – Ex-Freundin. Am nächsten Morgen hat fast jeder in der Schule die Fotos der nackten Becca auf dem Handy und Fabian wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen. 3 €. 9 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
2.12. --- Literaturhaus Lesung & Gespräch. Christian Linker – „Blitzlichtgewitter“. Becca hat mit Fabian Schluss gemacht. In seinem Frust lässt dieser sich auf einer Party volllaufen und fotografiert dort seine betrunkene – schlafende – Ex-Freundin. Am nächsten Morgen hat fast jeder in der Schule die Fotos der nackten Becca auf dem Handy und Fabian wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen. 3 €. 9 & 10.30 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
2.12. --- Literaturhaus Lesung. Lieselotte Eltz-Hoffmann, Inge Glaser und Barbara Keller – „Windlichter in schwarz-weiß“. Lieselotte von Eltz-Hoffmann liest Erzählungen aus ihrem neuen Buch „Das andere Sein“, darunter eine Salzburger Legende. Von Inge Glaser hören Sie aus den neu erschienenen Büchern „Windlichter“ und „Nachspielzeit“ Lyrik und Prosa. Ihr „Lesebuch in Schwarzweiß“, aus dem Barbara Keller vorträgt, ist eines mit Kurz- und Kürzestprosa – Erhörtes und Unerhörtes, Aufzeichnungen und Niederschriften, insgesamt ein homogenes Durcheinander. 6 / 5 / 4 €. 20 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
3.12. --- Literaturhaus Lesung & Gespräch. Feridun Zaimoglu – „Hinterland“. Mit „Liebesbrand“, dem wuchtigen Plädoyer für jenes kopflose Wagnis zwischen Lächerlichkeit und Leidenschaft, genannt Liebe (taz), hat sich Feridun Zaimoglu als großer Romantiker erwiesen. Sein neuer Roman „Hinterland“ folgt dieser Spur in die Grenzbereiche der modernen Zivilisation. 6 / 5 / 4 €. 20 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
4.12. --- Literaturhaus Lesung. Kristina Dunker – „Vogelfänger“. Nele und Ida fahren allein zum Zelten. Doch ohne dass die beiden es ahnen, werden sie beobachtet und nach dem ersten vergnügten Ferientag mehren sich unheimliche Begebenheiten. Ida gerät in Panik. Sie kennt nämlich diesen Vogelfänger, der die Mädchen mit immer heftigeren Mitteln einzuschüchtern versucht. 3 €. 10.30 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
4.12. --- Café Schober Lesung. Alfred Ziermayr – „Jeder ist verdächtig“. „Der Kampf um den ersten Platz an der Kassa eines Supermarktes, die nächtliche Jagd nach einer störenden Gelse, der Bau einer Sauna, der Gang zum Chef wegen einer Gehaltserhöhung oder die strittige Frage um das vermeintlich beste Stück des Mannes. Mit Humor und Tiefgang durchleuchtet Alfred Ziermayr seine Protagonisten und lässt uns tief in deren Seele blicken. Es sind alltägliche Situationen, die jeder von uns kennt – und Verhaltensmuster, in denen sich vielleicht jeder ein bisschen wiedererkennt. Denn schließlich: Jeder ist verdächtig.“ (Federfrei Verlag) 17.30 Uhr. Bachstraße 26, 5023 Salzburg.
10.12. --- Literaturhaus Lesung. Birgit Müller-Wieland liest. 20 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
11.12. --- Literaturhaus Lesung & Gespräch. Georg Bydlinski – „Wir bleiben am Ball“. In „Wir bleiben am Ball“ ist Leonie vorerst das einzige Mädchen im Fußballteam, doch bald stoßen einige Freundinnen dazu: Und schon erlebt die bunt zusammen gewürfelte Mannschaft einige Abenteuer. „Ein sehr schwungvoll und witzig zu lesendes Buch, das in altersgerecht verfassten Texten leicht verständlich ist. Um daran Gefallen zu finden, sollte jedoch von vornherein die Leidenschaft für den Fußballsport geweckt sein, denn in der Geschichte dreht sich wirklich alles um das Thema.” 3 €. 9 & 10.30 & 12 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
12.12. --- Literaturhaus Lesung. Rudolf Habringer, Eberhard Haidegger und Fritz Popp – „...und dann zünden wir den Christbaum an“. Mehr als zwanzig Mal haben die GAV-Autoren ihr Publikum jährlich mit neuen satirischen Weihnachtstexten in Stimmung gebracht. Pointierte Seitenhiebe auf Weihnachtskatastrophen aller Art, Fest- und Feiervorschläge für jede erdenkliche Zielgruppe, Storys aus dem Leben der Weihnachtsbäume oder X-mas bei Politikern – hier wird niemand mit dem Weihnachtsstress allein gelassen. 13 / 10 €. 20 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
14.12. --- Literaturhaus Lesung. Jochen Jung – „Das süsse Messer“. „Noch war nicht dieses Tages Abend, noch lange nicht. Den Bäumen, die sie von ihrem Küchenfenster aus sehen konnte, merkte sie an ihrem Hin und Her an, dass sie noch eine gute Weile mit dem Wind zu tun haben würden, die wenigen Wolken, die jetzt den Himmel querten, waren sehr schleunig unterwegs, und dass da jetzt irgendwo im Haus eine Toilettenspülung rauschte, klang ihr fast wie ein Naturereignis. Sie ließ alles gelten, war mit allem einverstanden, saß da auf ihrem Küchenstuhl und erteilte dem Leben Zensuren, mit denen es im Augenblick nur einverstanden sein konnte.“ Eintritt frei. 20 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
16.12. --- Literaturhaus Lesung. Rafik Schami – „Poetischer Spaziergang durch Damaskus und Rafik Schamis Geschichten“. „Rafik Schami, der seine Heimat Syrien als Diktatur- und Kriegsgegner verlassen musste, hat sein Land nie wieder betreten. Aber vor allem Damaskus, die Stadt seiner Kindheit, hat er sich im Herzen bewahrt: die Farben und Gerüche, die Straßen und Plätze, die Menschen und Geschichten der uralten orientalischen Stadt. Rafik Schami macht in diesen über Jahren entstandenen Texten deutlich, wie sich arabische und europäische Kultur unterscheiden, und beschreibt – mal ernst, mal unterhaltsam – den Traum, sich eines Tages gegenseitig zu verstehen.“ (Carl Hanser Verlag) 20 Uhr. Strubergasse 23, 5020 Salzburg.
17.12. --- Literaturhaus Lesung. Rafik Schami – „Poetischer Spaziergang durch Damaskus und Rafik Schamis Geschichten“. „Rafik Schami, der seine Heimat Syrien als Diktatur- und Kriegsgegner verlassen musste, hat sein Land nie wieder betreten. Aber vor allem Damaskus, die Stadt seiner Kindheit, hat er sich im Herzen bewahrt: die Farben und Gerüche, die Straßen und Plätze, die Menschen und Geschichten der uralten orientalischen Stadt. Rafik Schami macht in diesen über Jahren entstandenen Texten deutlich, wie sich arabische und europäische Kultur unterscheiden, und beschreibt – mal ernst, mal unterhaltsam – den Traum, sich eines Tages gegenseitig zu verstehen.“ (Carl Hanser Verlag) 10.30 Uhr. Strubergasse 23, 5020 Salzburg.
18.12. --- Literaturhaus Lesung mit Musik. „Adventlesung“. Mitglieder der Salzburger Repräsentanz der Gesellschaft der Lyrikfreunde gestalten diesen Abend. Auf dem Programm stehen Lyrik und Kurzprosa, begleitet von Musik und Lichtbildern. Eintritt: freiwillige Spenden. 19 Uhr. Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg.
7.12. --- Hotel Hirschen Lesung. Erika Pluhar und Werner Schneyder lesen unter dem Motto „Liebe“ im Hotel Hirschen. 14 Uhr. Hof 14, 6867 Schwarzenberg.
6.12. --- Stadtsaal Vöcklabruck Lesung. Heinz Marecek – „Das ist ein Theater“. „Heinz Marecek erzählt von kleinen Missgeschicken und großen Katastrophen. Rund 4.000 Vorstellungen, einige Dutzend Inszenierungen und Hunderte TV-Produktionen bilden den reichhaltigen Stoff, aus dem er diese bühnenreifen Geschichten schöpft. Im Theater seit 35 Jahren auf wie hinter der Bühne zu Hause, beweist er auch als Erzähler, was ihn als Schauspieler zum Publikumsliebling gemacht hat“ (Residenz Verlag) 18 Uhr. Stadtplatz 22a, 4840 Vöcklabruck.
1.12. --- Literaturhaus Buchpräsentation in Bild & Ton. „Westend Stories. Erinnerungen und Texte aus Wien VII“. Ruth Klüger, Fritz Hochwälder, Mimi Grossberg, Karl Farkas und viele andere Kulturschaffende aus Literatur und Presse, Film, Theater, Musik und Kunst lebten und arbeiteten in Wien-Neubau, damals wie heute einer der kulturell und kreativ aufgeladenen Bezirke der Stadt. Ähnlich der Friedrichstraße in Berlin oder Wardour Street in London war die Neubaugasse mit ihren Filmproduktionsfirmen und Kinos das Herzstück der österreichischen Filmproduktion seit ihren Anfängen. Wohnhäuser, Ateliers, Theater, Cafés und Redaktionen in Wien-Neubau sind topografische Anknüpfungspunkte, um Geschichten von Verfolgung und Exil zu erzählen und die Erinnerung an die Menschen, die hier lebten, lebendig zu halten. 19 Uhr. Seidengasse 13, 1070 Wien.
1.12. --- Buchhandlung Herder Buchpräsentation. Rudi Weiß und Christian Romanek – „Da hilft nur lachen und beten“. „Gereimtes und Ungereimtes findet sich im Leben jeder (Pfarr-)Gemeinde: Vom aufgetürmten Abwasch nach dem Pfarrkaffee bis zu Fragen der Ökumene, von Fragen des Glaubens zu jenen, die zweifeln lassen am guten Willen der Menschen. Einmal mehr üben sich Rudi Weiß und Christian Romanek in der ‚Zwerchfellpastoral’ dem gemeinsamen Lachen und Weinen. Scharfsinnige ‚Wortklaubereien’ und eine alltagstaugliche Theologie verbinden sich zu kritischen Kommentaren, feines Gespür für Situationskomik und spitze Feder zu treffenden Cartoons. Ein Buch voll kluger Erkenntnisse, das in keiner Pfarre fehlen sollte!“ (Wiener Dom) 19 Uhr. Wollzeile 33, 1010 Wien.
1.12. --- Instituto Cervantes Lesung. Peter Richter – „Gran Via“. „Madrid in den Neunzigern, das ist ein Moloch voll finsterer Verlockungen und greller Existenzen. Verlockender und greller als das gut sein kann für einen jungen Deutschen mit romantischen Neigungen. Er will sich hier ein Jahr lang dem Studium der spanischen Kunst widmen und kommt sich schon nach wenigen Tagen vor wie im Inneren eines frühen Almodóvarfilms. Das ist erst erschreckend, dann aber auch sehr unterhaltsam, dann wiederum eher traurig, und oft alles zusammen.“ (Goldmann) 19 Uhr. Schwarzenbergplatz 2, 1010 Wien.
1.12. --- Alte Schmiede Lesung. Nuruddin Farah – „Netze“. „Cambara, eine willensstarke Frau, beschließt, aus ihrer Wahlheimat Toronto in ihr Geburtsland Somalia zurückzukehren. Ihr geliebter Sohn ist durch die Unachtsamkeit ihres Mannes ums Leben gekommen, doch die Reise ist nicht nur eine Flucht. Cambara will das alte Anwesen ihrer Familie den Händen eines Warlords entreißen. Das Mogadischu, in das sie kommt, ist schwer gezeichnet vom Bürgerkrieg. Jugendliche mit automatischen Waffen patrouillieren die Straßen, Clan-Rivalitäten, Langeweile und das allgegenwärtige Kaat haben die einstmals lebendige Stadt im Griff, islamistische Gruppen nutzen die Lähmung, um Einfluss zu gewinnen. Doch nach und nach gelingt es Cambara, Verbündete zu gewinnen – Heldinnen der Vernunft in einer Welt der Zerstörung.“ (Suhrkamp) 19 Uhr. Schönlaterngasse 9, 1010 Wien.
1.12. --- Schauspielhaus Lesung. Daniel Glattauer – „Alle sieben Wellen“. „Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also ‚Gut gegen Nordwind’ gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie’s! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.“ (Carl Hanser Verlag) 20 Uhr. Porzellangasse 19, 1090 Wien.
1.12. --- Vestibül Lesung. Sabine Haupt und Markus Meyer lesen zum Welt-Aids-Tag aus dem Buch von Henning Mankell – „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“. Wenn die Kinder noch sehr jung beim Tod ihrer Eltern sind, fehlt ihnen jegliche Erinnerung und sie wachsen ohne eigene Identität auf. Das Erinnerungsbuch ist oft der einzige Lebensbegleiter. Mankell schreibt in seinem sehr persönlichen Text über dieses Projekt und ruft zum Kampf gegen Aids in der Dritten Welt auf. 20.30 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
2.12. --- Hauptbücherei am Gürtel Lesung. Heinrich Steinfest – „Gewitter über Pluto“. „Lorenz Mohn, ein Mann mit perfektem Körper und nicht ganz so perfekter Seele, begreift im vierzigsten Jahr seines Lebens, dass er selbiges radikal ändern muss – und beendet seine Karriere als Pornodarsteller. Inspiriert vom Anblick einer Kollegin, die mit Vermeerscher Ruhe und Würde an einem Pullöverchen häkelt, eröffnet er einen Strickwarenladen. Geldgeberin ist die von Gerüchten umwehte Grande Dame der Wiener Unterwelt. Ihre einzige Bedingung für das zinslose Darlehen: es auf den Tag genau in sieben Jahren zurückzuzahlen oder aber an eben diesem 14. Juli 2015 ein Leben zu retten. Das ist auch der Tag, an dem die NASA-Sonde New Horizons den Planeten Pluto erreichen soll. Ein Zufall? Wohl kaum, wenn man den Namen von Mohns Strickwarengeschäft bedenkt: Plutos Liebe. Ein Sturm bricht los und reißt alle mit sich: den Pornodarsteller, sein Strickwarenladen und den Urvogel Archaeopteryx – Heinrich Steinfest in Höchstform!“ (Piper Verlag) 19 Uhr. Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien.
2.12. --- Klangforum Lesung. Armin Thurnher – „Der Übergänger“. „‚Der Übergänger’ handelt von der übergroßen Verehrung des Erzählers für Brendel. Gerade deswegen wagt er es lange Zeit nicht, ihn um ein Interview zu ersuchen. Als er es dann doch tut, wird die Bitte prompt abgeschlagen. Er schickt Brendel aber einen Text, den er über ihn geschrieben hat. Nun ist dieser zu einem Treffen bereit, es wird jedoch immer wieder verhindert. Als der Erzähler vom bevorstehenden Rückzug Alfred Brendels aus dem Konzertleben erfährt, beschließt er, es noch einmal zu versuchen. Armin Thurnher, Autor und Herausgeber der Wiener Stadtzeitung ‚Falter’, hat einen hinreißenden Roman geschrieben, eine Annäherung mit Elementen einer Autobiographie, die in zahlreichen Irrungen das Ziel immer wieder verfehlt.“ (Carl Hanser Verlag) 19 Uhr. Diehlgasse 51, 1050 Wien.
3.12. --- Alte Schmiede Lesung. Markus Köhle – „Doppelter Textpresso“. „Mit Doppelter Textpresso folgt nun der zweite Streich, das zweite buch- und abendfüllende Programm des Dreamteams der österreichischen Bühnenpoesie Mieze Medusa und Markus Köhle. Eindrücklich wird bewiesen, wie vielfältig die Literaturform der Slampoetry ist, wie unterhaltsam, raffiniert und sprachverliebt. Doppelter Textpresso ist eine vollmundige Sache. Da es bei den Poetry Slams nicht so sehr um den Sieg geht, sondern darum, das Publikum für spritzig performte Literatur zu begeistern, gibt es im Buch auch eine CD, auf der die beiden Slammer zu hören sind.“ (Milena Verlag) 16.30 Uhr. Literarisches Quartier, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien.
3.12. --- Buchhandlung Thrill & Chill Lesung. Heinrich Steinfest – „Gewitter über Pluto“. „Lorenz Mohn, ein Mann mit perfektem Körper und nicht ganz so perfekter Seele, begreift im vierzigsten Jahr seines Lebens, dass er selbiges radikal ändern muss – und beendet seine Karriere als Pornodarsteller. Inspiriert vom Anblick einer Kollegin, die mit Vermeerscher Ruhe und Würde an einem Pullöverchen häkelt, eröffnet er einen Strickwarenladen. Geldgeberin ist die von Gerüchten umwehte Grande Dame der Wiener Unterwelt. Ihre einzige Bedingung für das zinslose Darlehen: es auf den Tag genau in sieben Jahren zurückzuzahlen oder aber an eben diesem 14. Juli 2015 ein Leben zu retten. Das ist auch der Tag, an dem die NASA-Sonde New Horizons den Planeten Pluto erreichen soll. Ein Zufall? Wohl kaum, wenn man den Namen von Mohns Strickwarengeschäft bedenkt: Plutos Liebe. Ein Sturm bricht los und reißt alle mit sich: den Pornodarsteller, sein Strickwarenladen und den Urvogel Archaeopteryx – Heinrich Steinfest in Höchstform!“ (Piper Verlag) 19 Uhr. Mariahilfer Straße 125, 1060 Wien.
3.12. --- Bücherei Liesing Lesung. Peter Henisch – „Der verirrte Messias“. „Dass ein junger Mann, der nach Israel fliegt, die Bibel liest, ist vielleicht nicht ungewöhnlich, doch dass er bei dieser Lektüre lacht, findet Barbara, die im Flugzeug neben diesem seltsamen Menschen sitzt, befremdlich. Da beginnt er, ihr die Passage, die er gerade gelesen hat, auf seine Weise zu erzählen, so, als wäre er dabei gewesen. Barbara hält das vorerst für eine schräge Art von Humor, doch seine Ernsthaftigkeit wird ihr schließlich unheimlich. Wieso sie sich nach einer außerplanmäßigen Zwischenlandung in Rom von Myschkin – so nennt er sich – zum Essen einladen lässt, bleibt ihr selbst ein Rätsel. Am nächsten Tag, auf dem Flughafen von Tel Aviv, ist sie froh, ihn loszuwerden. Doch nach ihrer Rückkehr erwartet sie zu Hause der erste einer Serie von Briefen aus Israel, in denen ein Mann, der sich mit Jesus identifiziert, herauszufinden versucht, warum die Erlösung nicht stattgefunden hat – bis heute.“ (Carl Hanser Verlag) 19 Uhr. Perchtoldsdorfer Straße 2, 1230 Wien.
3.12. --- Vestibül Lesung. Nora Hertlein und Veronika Maurer – „Endstation Jonestown“. Am 18.11.1978 starben 918 Menschen im Dschungel von Guyana in einem Akt von „revolutionärem Selbstmord“. Die Mitglieder des „Peoples Temple“ tranken vergiftete Limonade und setzten so den Schlusspunkt unter die unfassbare Geschichte der Bewegung um den charismatischen Anführer Jim Jones. 20.30 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
5.12. --- Vestibül Lesung. Brigitta Furgler – „Die Schneekönigin“. Den kleinen Kay hat es erwischt, er hat einen Splitter ins Auge bekommen. Nicht irgendeinen, nein, den Splitter eines vom Teufel gefertigten Spiegels, der alles Schöne verzerrt und alles Böse noch böser erscheinen lässt. 10 / 7 €. 16 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
5.12. --- Bösendorfersaal Lesung. Eva Baronsky – „Herr Mozart wacht auf“. „Am Vorabend noch hat er auf dem Sterbebett gelegen. Nun erwacht Wolfgang an einem unbekannten Ort und – wie ihm nach und nach klar wird – in einer fremden Zeit. Die Ungeheuerlichkeit seiner Zeitreise ins Jahr 2006 kann er sich nur mit einem göttlichen Auftrag erklären: Er soll endlich sein Requiem beenden.“ (Aufbau Verlag) 19.30 Uhr. Habig Foyer, Graf Starhemberggasse 14, 1040 Wien.
6.12. --- Volkstheater Lesung. Thomas Glavinic – „Das Leben der Wünsche“. „Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten. So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: ‚Ich erfülle Ihnen drei Wünsche.’ Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt.“ (Carl Hanser Verlag) 11 Uhr. Rote Bar, Neustiftgasse 1, 1070 Wien.
7.12. --- Vestibül Lesung. Robert Reinagl – „Das fliegende Klassenzimmer“. Es ist Weihnachtszeit und die Gymnasiasten des Kirchberger Internats proben ein Theaterstück, das den Titel „Das fliegende Klassenzimmer“ trägt. Es könnte ein ganz wunderbares Weihnachtsstück werden, wären da nicht die Realschüler. 10 / 7 €. 16 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
8.12. --- Thalia Buchhandlung Lesung. Dieter Moor – „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“. „Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat – davon erzählt er in diesem Buch.“ (Rowohlt) 19 Uhr. Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien.
9.12. --- Literaturhaus Lesung. Szilárd Borbély und Michael Donhauser – „Dichterpaare – Teil VIII“. 19 Uhr. Seidengasse 13, 1070 Wien.
9.12. --- Gasthaus Lechner Lesung. Stefan Slupetzky – „Lemmings Zorn“. „An einem Maitag spaziert der Lemming mit seiner hochschwangeren Klara durch die Straßen Wiens. Plötzlich setzen die Wehen ein, viel zu rasch, um noch das Krankenhaus zu erreichen. Da taucht wie vom Himmel gesandt eine fremde Frau auf und hilft bei der Geburt. Nach diesem Erlebnis wird Angela zur besten Freundin der Familie. Bis zum Weihnachtsabend, an dem der Lemming ihr kurzzeitig seinen Sohn anvertraut und daraufhin eine grausame Entdeckung macht.“ (Rowohlt) 19.30 Uhr. Wilhelm Exner Gasse 28, 1090 Wien.
9.12. --- Vestibül Lesung. Nora Hertlein und Veronika Maurer – „Endstation Jonestown“. Am 18.11.1978 starben 918 Menschen im Dschungel von Guyana in einem Akt von „revolutionärem Selbstmord“. Die Mitglieder des „Peoples Temple“ tranken vergiftete Limonade und setzten so den Schlusspunkt unter die unfassbare Geschichte der Bewegung um den charismatischen Anführer Jim Jones. 20.30 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
Termin fällt aus! 10.12. --- Alte Schmiede Lesung. Michael Köhlmeier – „Mitten auf der Straße“. „Michael Köhlmeiers Erzählungen beginnen oft mit einem schlichten, ganz einfachen Satz, und doch ist man sofort mittendrin: ‚Ich hatte einen Fehler begangen, einen empfindlichen.’ Es geht in diesen Geschichten nicht um die ganz großen Themen, es geht um das, was nebenbei und zwischendurch passiert. Die Erzählung ‚Auf Bücher schießen und andere Kleinigkeiten’ handelt von einem Traum, ‚Mut am Nachmittag’ von einem Mann, der traurig ist. ‚Ein freier Nachmittag’, ‚Unterhaltungen in der Küche’ – davon erzählt der Autor meisterhaft, und irgendwann kommt dem Leser der Verdacht, dass es hier vielleicht doch um das ganze Leben geht. Sein großer Roman ‚Abendland’ hat Kritiker wie Leser begeistert; in diesem Band, in dem auch sechs neue Erzählungen enthalten sind, kann man sich überzeugen, dass Michael Köhlmeier immer schon eines war: der Meister der kleinen Form.“ (Carl Hanser Verlag) 19 Uhr. Literarisches Quartier, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien.
10.12. --- Buchhandlung Herder Mathias Nolte – „Louise im blauweiß gestreiften Leibchen“. „Charlotte Pacou, genannt Charlie, hat das ehemalige Büro eines Privatdetektivs in Berlin gemietet, ohne jede Absicht, sich in diesem Metier zu versuchen. Doch als es an der Tür klopft und plötzlich Daniel Baum vor ihr steht, nimmt sie, ohne genau zu wissen, warum, seinen Auftrag an, nach dem verschwundenen Gemälde ‚Louise im blauweiß gestreiften Leibchen’ zu suchen.“ (Deuticke) 19.30 Uhr. Wollzeile 33, 1010 Wien.
10.12. --- Literaturhaus Lesung & Performance. „Dogma.Chronik.Arschtritt. Die monatliche Lesebühne“. Das Debüt von Barbi Markovic ist im Frühjahr bei Suhrkamp erschienen und wurde von der Kritik einhellig gelobt. „Ausgehen“ lehnt sich an „Gehen“ von Thomas Bernhard an, remixt den Text und macht daraus einen über das Nachtleben von Belgrad. Mascha Dabic hat „Ausgehen“ kongenial aus dem Serbischen übersetzt. Es wird sowohl aus dem Original als auch aus der Übersetzung gelesen. 19.30 Uhr. Seidengasse 13, 1070 Wien.
11.12. --- Literaturhaus Lesung. Toby Barlow – „Scharfe Zähne“. In seinem international gefeierten Debütroman „Sharp Teeth – Scharfe Zähne“ zeichnet der Autor Toby Barlow ein düsteres Bild der Stadt Los Angeles und vereint die Coolness von Noir-Krimis mit antiker Mythologie. Er koppelt eine berührend aufrichtige Liebesgeschichte mit dem Porträt einer Stadt, die voller Träume und Alpträume steckt. 20 Uhr. Seidengasse 13, 1070 Wien.
12.12. --- Vestibül Lesung. Brigitta Furgler – „Die Schneekönigin“. Den kleinen Kay hat es erwischt, er hat einen Splitter ins Auge bekommen. Nicht irgendeinen, nein, den Splitter eines vom Teufel gefertigten Spiegels, der alles Schöne verzerrt und alles Böse noch böser erscheinen lässt. 10 / 7 €. 16 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
13.12. --- Vestibül Lesung. Robert Reinagl – „Das fliegende Klassenzimmer“. Es ist Weihnachtszeit und die Gymnasiasten des Kirchberger Internats proben ein Theaterstück, das den Titel „Das fliegende Klassenzimmer“ trägt. Es könnte ein ganz wunderbares Weihnachtsstück werden, wären da nicht die Realschüler. 10 / 7 €. 16.30 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
13.12. --- Palais Eskeles Buchpräsentation. Walter Rothschild – „Der Honig und der Stachel. Das Judentum – erklärt für alle, die mehr wissen wollen“. „Im Judentum gibt es nicht nur ‚Milch und Honig’, die Wirklichkeit sieht anders aus. Es gibt Brüche und Widersprüche, häufig besteht eine Kluft zwischen Theorie und Wirklichkeit und oftmals existieren verschiedene ‚richtige’ Formen. Doch jeder, der sich für das Judentum interessiert oder seine jüdischen Wurzeln besser verstehen möchte, sollte lernen, was zu beachten und zu bedenken ist. Walter Rothschild zeigt in seiner kritischen Einführung, wie das Judentum ‚funktioniert’. Darum stellt er die vielen kleinen Dinge der jüdischen Feste und des Alltages ins Zentrum. In tiefer Liebe zur Tradition des liberalen Judentums und im heiteren Wissen um die Unzulänglichkeiten des allzu Menschlichen ist sein Werk ein hilfreicher und unterhaltsamer Wegweiser in und durch das jüdische Leben.“ (Gütersloher Verlagshaus) Eintritt frei. 18.30 Uhr. Dorotheergasse 11, 1010 Wien.
14.12. --- Kinderliteraturhaus Lesung. Gabi Kreslehner – „Charlottes Traum“. „Kehle zu. Herz eng. Lieb dich trotzdem. Muss ja. Dass Liebe schrecklich wehtun kann, erfährt die 15-jährige Charlotte, als sich ihre Eltern trennen. Der Vater hat eine Neue, die Mutter tröstet sich mit dem Nachbarn. Doch dann laufen Charlotte plötzlich gleich zwei Jungs über den Weg, und sie erlebt selbst, dass die Liebe manchmal ganz schön unberechenbar sein kann. Aber auch wunderschön und verrückt.“ (Beltz) 4 / 3 €. 11 Uhr. Mayerhofgasse 6, 1040 Wien.
14.12. --- Literaturhaus Lesung. Cornelia Travnicek – „Fütter mich“. Gerade in der von Konsum geprägten Vorweihnachtszeit setzt Cornelia Travniceks Buch über die Vielfalt des Hungerns einen passenden Gegenakzent. „Fütter mich“ vereint Texte über Sehnsüchte und dieses Loch im Magen, das sich nicht immer mit Nahrung füllen lässt. 18.30 Uhr. Seidengasse 13, 1070 Wien.
14.12. --- Vestibül Lesung. Nora Hertlein und Veronika Maurer – „Endstation Jonestown“. Am 18.11.1978 starben 918 Menschen im Dschungel von Guyana in einem Akt von „revolutionärem Selbstmord“. Die Mitglieder des „Peoples Temple“ tranken vergiftete Limonade und setzten so den Schlusspunkt unter die unfassbare Geschichte der Bewegung um den charismatischen Anführer Jim Jones. 20.30 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
15.12. --- Kinderliteraturhaus Lesung. Astrid Walenta und Kathrin Wölger – „Einfach Schnickschnack“. Inspiriert von den absurden Texten des russischen Autors Daniil Charms mit ihrer ganz eigenen Logik werden – begleitet von den Künstlerinnen Astrid Walenta und Kathrin Wölger Geschichten und Gedichte entwickelt und im Rahmen eines Literaturforums vorgestellt. Daniil Charms (1905–1942), einer der originellsten Literaten Russlands, konnte viele seiner innovativen Werke nur als Kinderliteratur getarnt veröffentlichen. 5 / 4 €. 9 Uhr. Mayerhofgasse 6, 1040 Wien.
15.12. --- Literaturhaus Lesung. Barbara Frischmuth – „Freundin, Vertraute, Schwester“. Autorinnen zweier Generationen begegnen einander, um von Freundschaften zu lesen und zu sprechen: „Einander sein“ oder auch „Einander Kind“ sein, formuliert Barbara Frischmuth zu Freundschaft – im Sinne von füreinander Sorge tragen, von ineinander verschränkten Leben. In welcher Form ist diese Verantwortung des Füreinander-Daseins und die daraus resultierende Bereicherung aller auch Thema der beiden jüngeren Autorinnen? Ein literarischer Abend rund um Annäherung, Entfremdung und Vertrautheit – vielleicht auch Konkurrenz und Neid. 19 Uhr. Seidengasse 13, 1070 Wien.
15.12. --- Literaturhaus Wien Lesung. Angelika Reitzer liest. 19 Uhr. Seidengasse 13, 1070 Wien.
15.12. --- Phil Lesung. Hermann Bräuer – „Haarweg zur Hölle“. Munich Rock City, Mitte der 80er. Sie sind jung, sie sind laut, sie spielen Hair Metal. Hair Metal? Genau, jener berüchtigte Musikstil, bei dem hautenge Spandex-Hosen und kunstvoll toupierte Haare wichtiger sind als Fähigkeiten am Instrument. Es dauert nicht lang, bis Llord Nakcor (rückwärts gelesen ‚Rock and Roll’) zur gefeierten Lokalband aufsteigt und erste Groupies behutsame Annäherungsversuche starten. Doch mit einem größenwahnsinnigen Sänger, der an der Axl-Rose-Disease leidet, und einem unfähigen Manager an der Seite gestaltet sich der Weg zum Hardrock-Olymp schwieriger als gedacht.“ (Ullsteinbuchverlag) 20 Uhr. Gumpendorferstrasse 10-12, 1060 Wien.
16.12. --- Vestibül Lesung. Nora Hertlein und Veronika Maurer – „Endstation Jonestown“. Am 18.11.1978 starben 918 Menschen im Dschungel von Guyana in einem Akt von „revolutionärem Selbstmord“. Die Mitglieder des „Peoples Temple“ tranken vergiftete Limonade und setzten so den Schlusspunkt unter die unfassbare Geschichte der Bewegung um den charismatischen Anführer Jim Jones. 20.30 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
17.12. --- Vestibül Lesung. „Morgen, Kinder, wird’s nichts geben“. Weihnachtliche Texte von Kleist bis Biermann; Musik von Vivaldi bis Katschaturian. 20.30 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
17.12. --- Hauptbücherei am Gürtel Buchpräsentation. „Vilnius erlesen“ Mit Cornelius Hell und Eugenijus Ališanka. „Vilnius ist eine der europäischen Hauptstädte mit der vielfältigsten Geschichte und Literatur: Jahrhunderte lang wurde nicht nur auf Litauisch, sondern auch auf Polnisch, Weißrussisch, Jiddisch, Lateinisch und Russisch geschrieben. Der Vilnius-Band in der Reihe ‚Europa erlesen’ zeichnet in Texten von 81 Autorinnen und Autoren aus sieben Jahrhunderten und 13 Sprachen ein Bild der litauischen Hauptstadt.“ 19 Uhr. Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien.
20.12. --- Vestibül Lesung. Brigitta Furgler – „Die Schneekönigin“. Den kleinen Kay hat es erwischt, er hat einen Splitter ins Auge bekommen. Nicht irgendeinen, nein, den Splitter eines vom Teufel gefertigten Spiegels, der alles Schöne verzerrt und alles Böse noch böser erscheinen lässt. 10 / 7 €. 16 Uhr. Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien.
20.11. bis 23.12.2009 --- Adventmarkt „FreuNde überall“. Lesungen. Der Adventmarkt vor der Karlskirche bietet täglich DichterInnenlesungen. 18.30 Uhr. Kreuzherrengasse 1, 1040 Wien. (ros/olb)