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Lit.Cologne mit humorvoller Lesung über Verschwörungen eröffnet

Veranstalter rechnen mit mehr als 60.000 Besuchern

© Die Berliner Literaturkritik, 29.02.08

 

KÖLN (BLK) – Mit Theorien über Verschwörungen, Manipulationen und die Zahl „23“ ist am Freitag (29. Februar 2008)  in Köln die 8. Lit.Cologne eröffnet worden. Großen Beifall erntete die Präsentation der Comedyfrauen Anke Engelke und Cordula Stratmann, die sich zusammen mit dem Publizisten Roger Willemsen und dem Sachbuchautor Mathias Bröckers über merkwürdige Symbole und Ereignisse austauschten. Neben dieser Veranstaltung wurden der Schriftsteller Martin Walser und der amerikanische Soziologe Richard Sennett erwartet.

„Wann hätten wir diesen Abend besser inszenieren können als an einem Tag, den es eigentlich gar nicht gibt: Den 29.2.“, witzelte Roger Willemsen zum Auftakt des Verschwörungsabends. Mit viel Humor und ebenso viel Fakten legten Engelke, Willemsen, Brückers und Stratmann dar, wie ungewöhnlich häufig die Zahl „23“ eine Rolle in der Weltgeschichte spielte. Außerdem ging es um Verschwörungen bei den Beatles und bei der Mondlandung.

Außerdem wollte der Schriftsteller Martin Walser am Abend aus seinem neuen Roman „Der liebende Mann“ lesen. Sennett stellte sein neues Sachbuch „HandWerk“ vor. An insgesamt zehn Tagen finden auf der Lit.Cologne rund 150 Veranstaltungen statt. Knapp 270 Vertreter der Literaturszene stellen Bücher vor oder diskutieren über gesellschaftliche Themen.

Unter anderem werden die Trägerin des Deutschen Buchpreises 2007, Julia Franck, der italienische Polit-Kabarettist Beppe Grillo und der Schriftsteller Peter Hein erwartet. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 60.000 Besuchern. Neben der Lit.Cologne für Erwachsene gibt es auch Lesungen für Kinder. (dpa/mar)

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