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Inge Jens mit Max-Herrmann-Preis geehrt

Für ihre Verdienste um das Bibliothekswesen erhielt Jens die Auszeichnung

© Die Berliner Literaturkritik, 11.05.10

BERLIN (BLK) - Die Germanistin und Autorin Inge Jens (83, „Frau Thomas Mann“) ist mit dem Max-Herrmann-Preis 2010 der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin geehrt worden. Sie erhielt die undotierte Auszeichnung am Montagabend (10.5.) für ihre Verdienste um das Bibliothekswesen. Ihr Werk spiegle den Reichtum der Archive erfolgreich und tiefgründig, befand die Jury.

Inge Jens, Herausgeberin der Tagebücher Thomas Manns, schrieb zuletzt ihre viel beachtete Biografie „Unvollständige Erinnerungen“. Darin berichtet sie auch offen über die Demenzerkrankung ihres Mannes, Walter Jens. Gemeinsam hat das Paar etwa die Biografien „Frau Thomas Mann“ (2003) und „Katias Mutter“ (2005) verfasst.

Der Verein Freunde der Staatsbibliothek vergibt den Preis mindestens alle zwei Jahre. Er erinnert an den Literaturwissenschaftler Max Herrmann, der 1942 im KZ Theresienstadt von den Nazis ermordet wurde. (dpa/jos)

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Freunde der Staatsbibliothek

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