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Ben Becker will sich „nicht als Pädagoge aufspielen“

Ben Beckers erstes Kinderbuch „Bruno - Der Junge mit den grünen Haaren“

© Die Berliner Literaturkritik, 02.11.09

BERLIN/HAMBURG (BLK) - Schauspieler Ben Becker (44) verzichtet in seinem ersten Kinderbuch „Bruno - Der Junge mit den grünen Haaren“ auf den erhobenen Zeigefinger. „Ich fände es Blödsinn, wenn ich mich jetzt als Pädagoge aufspielte. Ich bin ja nicht der Autor der Häschenschule“, sagt Becker in einem am Montag (2.11.) vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift „Super Illu“.

Eine kleine Botschaft möchte er den Kleinen allerdings vermitteln: „Bruno hat seinen eigenen Kopf, steht zu seiner Individualität und verlangt, dass die anderen ihn so akzeptieren, wie er ist. Das heißt: Ob einer Sommersprossen hat, die Mama Türkin ist oder der Papa schwarz - das ist letztlich egal. Es geht um Respekt füreinander“, sagte Becker.

„Bruno - Der Junge mit den grünen Haaren“ handelt von einem achtjährigen Jungen, der sich die Haare nicht mehr waschen will, bis er ein Stück grüne Seife findet. (dpa/ros/wer)


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