Angst vor der Epidemie

„Nemesis“ von Philip Roth

© Die Berliner Literaturkritik, 28.01.12

MÜNCHEN (BLK) – Im Februar 2011 ist im Hanser Verlag der Roman „Nemesis“ von Philip Roth erschienen. Dirk van Gunsteren hat ihn aus dem Amerikanischen übersetzt.

Klappentext: Eine schreckliche Epidemie bedroht im brütend heißen Sommer von 1944 die Einwohner von Newark: Polio. Der Sportlehrer Bucky Cantor kümmert sich hingebungsvoll um seine Schüler. Nach Ausbruch der Krankheit versucht er, in einer von Angst, Panik und Leid gezeichneten Situation die Ruhe zu bewahren, doch vergeblich. "Nemesis" ist die Geschichte eines jungen Mannes in Amerika mit besten Absichten, der einen aussichtslosen Kampf führt. In seinem neuen Meisterwerk zeichnet Roth mit bestechender Präzision und großer Einfühlungsgabe jeden Schritt von Cantors Weg in die persönliche Katastrophe.

1998 erhielt Philip Roth für Amerikanisches Idyll den Pulitzerpreis. 1998 wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten, dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem denPEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award.

Leseprobe:

©Hanser Literaturverlag©

1 Äquatorial-Newark

Den ersten Poliofall in jenem Sommer gab es Anfang Juni, kurz nach dem Memorial Day, in einem armen italienischen Viertel auf der anderen Seite der Stadt. In unserem jüdischen Viertel Weequahic im Südwesten von Newark hörten wir nichts davon, ebensowenig wie von dem nächsten Dutzend Fälle, die in praktisch allen Vierteln außer unserem auftraten. erst nach dem 4. Juli, als es bereits vierzig waren, erschien auf der Titelseite der Abendzeitung ein Artikel mit der Überschrift „Gesundheitsamt warnt Eltern vor Polio“, in dem Dr. William Kittell, der Leiter des Gesundheitsamtes, Eltern aufforderte, ein Auge auf ihre Kinder zu haben und unverzüglich einen Arzt aufzusuchen, wenn ein Kind Symptome wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Übelkeit, Nackenstarre, Gelenk- schmerzen oder Fieber zeigte. er räumte zwar ein, dass vierzig Fälle so früh im Sommer mehr als doppelt so viel seien wie sonst, betonte jedoch, angesichts einer Einwohnerzahl von 429000 könne man keineswegs von einer Poliomyelitis-Epidemie sprechen. In diesem wie in jedem anderen Sommer gelte es, achtsam zu sein und angemessene hygienische Vorbeugungsmaßnahmen zu treffen, doch bestehe noch kein Grund zu einer „durchaus verständlichen“ Unruhe wie vor achtundzwanzig Jahren. Damals war es zu der größten bekannten Epidemie dieser Krankheit gekommen: Bei der Poliowelle, die 1916 durch den Nordosten der Vereinigten Staaten gegangen war, hatte es über 27000 Fälle und 6000 Tote gegeben, in Newark allein 1360 Fälle und 363 Tote.

Selbst in einem Jahr mit einer durchschnittlichen Anzahl von Infektionen, in dem das Risiko einer Ansteckung weit kleiner war als 1916, bereitete eine Krankheit, die bewirken konnte, dass Kinder gelähmt und ihr leben lang behindert blieben oder nicht imstande waren, außerhalb eines als „eiserne Lunge“ bekannten Metallapparats zu atmen, eine Krankheit, die manchmal durch Lähmung der Atemmuskulatur unausweichlich zum Tod führte, den Eltern in unserem Viertel täglich erhebliche Sorgen. Auch den Kindern, die den Sommer über schulfrei hatten und den ganzen Tag bis in die lang anhaltende Dämmerung hinein draußen spielen konnten, verdarb sie die Ferienstimmung. Die Angst vor den schlimmen Folgen einer Ansteckung mit Polio wurde zusätzlich verstärkt durch die Tatsache, dass es keine wirksame Behandlung gab und ein Impfstoff, der zuverlässigen Schutz geboten hätte, noch nicht gefunden war. Polio – oder Kinderlähmung, wie die Krankheit genannt wurde, als man dachte, sie befalle in erster Linie Kleinkinder – konnte aus heiterem Himmel jeden treffen. Obwohl hauptsächlich Kinder unter sechzehn darunter litten, konnten sich auch erwachsene infizieren, wie zum Beispiel der Präsident der Vereinigten Staaten.

Franklin Delano Roosevelt, das berühmteste Polio-Opfer, hatte sich die Krankheit als kräftiger, gesunder Mann von neununddreißig Jahren zugezogen. er konnte ohne fremde Hilfe nicht gehen, und selbst dann brauchte er schwere Beinschienen aus Stahl und Leder, die von der Hüfte bis zu den Füßen reichten. Die von ihm ins leben gerufene Hilfsorganisation „March of Dimes“, die „Pfennigparade“, sammelte Geld für die Forschung und die Unterstützung betroffener Familien; obgleich in einigen Fällen eine teilweise oder so- gar vollständige Genesung möglich war, erfolgte sie meist erst nach Monate oder jahrelangen teuren Krankenhausaufenthalten mit Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen. einmal im Jahr, während der Aktionswoche, spendeten Amerikas Kinder in den Schulen ihr Kleingeld für den Kampf gegen diese Krankheit, sie steckten die Münzen in die Sammelbüchsen, die von den Platzanweiserinnen in den Kinos durch die Reihen geschickt wurden, und in den Büros, Läden und Schulkorridoren im ganzen Land hingen Plakate, die verkündeten: „Auch du kannst helfen!“ und „Hilf, Kinderlähmung zu bekämpfen!“ – Plakate mit dem Bild eines niedlichen kleinen Mädchens mit Beinschienen, das schüchtern am Daumen lutschte, oder eines hübschen, tapferen, heldenhaft lächeln- den Jungen im Rollstuhl –, und die Gefahr, diese unheilbare Krankheit zu bekommen, in den Augen der gesunden Kinder nur um so realer und beängstigender erscheinen ließen.

Newark lag nicht weit über dem Meeresspiegel, und die Sommer waren schwül. weil die Stadt teilweise von ausgedehntem, sumpfigem Marschland umgeben war – einer der Hauptgründe für das Auftreten von Malaria in jener Zeit, als auch sie eine unheilbare Krankheit gewesen war –, mussten wir uns ganzer Schwärme von Moskitos erwehren, wenn wir uns abends in Gassen und Einfahrten auf Gartenstühle setzten, um der stickigen wärme unserer Wohnungen zu entkommen, wo man die mörderische Hitze nur mit einer kalten Dusche und Eiswasser mildern konnte. Damals gab es noch keine Klimaanlagen für den privaten Gebrauch, und der kleine schwarze Ventilator, der auf einem Tisch stand und die Luft im Zimmer in Bewegung hielt, brachte bei Temperaturen über fünfunddreißig Grad, die in jenem Sommer häufig auftraten und dann eine Woche oder gar zehn Tage lang anhielten, kaum Linderung. Draußen zündete man Zitronellenkerzen an und versprühte Insektenvertilgungsmittel, um die Moskitos und die Fliegen auf Abstand zu halten, die Malaria, Gelbfieber und Typhus übertrugen und von vielen für die Krankheitsüberträger der Polio gehalten wurden, so auch von Newarks Bürgermeister Drummond, der eine „Tod den Fliegen“-Kampagne ins leben rief. wenn es einer Fliege oder Mücke trotz der Fliegengitter gelang, durch eine offene Tür ins Haus zu schlüpfen, so wurde sie mit Fliegenklatsche und Insektenspray unbarmherzig zur Strecke gebracht, denn man fürchtete, sie bräuchte mit ihren von Keimen wimmelnden Beinen nur auf einem der schlafenden Kinder zu landen, um es mit Polio zu infizieren. Da damals noch niemand den Übertragungsweg kannte, war man misstrauisch gegenüber allem und jedem – das galt auch für die streunenden Katzen, die sich über unsere Mülltonnen hermachten, oder die herrenlosen Hunde, die ihr Geschäft mitten auf dem Bürgersteig verrichteten, und die Tauben, die gurrend auf den Giebeln der Häuser saßen und unsere Vortreppen beschmutzten. um die Krankheit einzudämmen, ließ das Gesundheitsamt nach den ersten aufgetretenen Fällen und noch bevor amtlich festgestellt worden war, dass es sich um eine Epidemie handelte, systematisch die überaus zahlreichen streunenden Katzen töten, obgleich niemand wusste, ob sie mit der Ausbreitung der Polio mehr zu tun hatten als Hauskatzen.

Man wusste nur, dass die Krankheit hochansteckend war und schon durch körperliche Nähe zu bereits infizierten Menschen übertragen werden konnte. Als die Fälle – und damit die allgemeine Angst – in der Stadt stetig zunahmen, wurde es daher den Kindern in unserer Nachbarschaft von den Eltern verboten, zum Freibad im Olympic Park im nahegelegenen Irvington zu gehen; verboten waren die „gekühlten“ Kinos, verboten war es, mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren oder zur Wilson Avenue zu gehen, um unsere Baseballmannschaft, die Newark Bears, im Ruppert Stadium spielen zu sehen. Man warnte uns eindringlich davor, öffentliche Toiletten zu benutzen, unseren Durst an öffentlichen Trinkbrunnen zu löschen, einen Schluck aus der Sodaflasche eines anderen zu nehmen, uns der Zugluft auszusetzen, mit Fremden zu spielen, ein Buch aus der Bibliothek auszuleihen, ein Münztelefon zu benutzen, bei Straßenhändlern etwas zu essen zu kaufen oder irgendetwas zu verzehren, ohne zuvor unsere Hände mit Seife und Bürste gründlich gereinigt zu haben. wir mussten alles Obst und Gemüse vor dem essen waschen und Abstand zu jedem halten, der einen kranken Eindruck machte oder über eines der verräterischen Poliosymptome klagte.

Als beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Polio galt, die Kinder aus der Hitze der Stadt in ein Sommercamp in den Bergen oder auf dem Land zu schicken. eine andere Möglichkeit war, sie den Sommer etwa hundert Kilometer entfernt an der Küste von New Jersey verbringen zu lassen. Familien, die sich das leisten konnten, mieteten ein Zimmer mit Kochgelegenheit in einer Pension in Bradley Beach, einem kaum eineinhalb Kilometer langen Dorf mit Strand und Promenade, das seit Jahrzehnten eine beliebte Sommerfrische jüdischer Familien im Norden von New Jersey war. Dort konnten die Mutter und ihre Kinder an den Strand gehen und die ganze Woche lang die frische, kräftigende Seeluft atmen, und an den Wochenenden und Feiertagen gesellte sich dann der Vater zu ihnen. Natürlich gab es auch in Sommercamps oder kleinen Küstenorten Poliofälle, doch weil sie nicht annähernd so zahlreich waren, glaubte man allgemein, die Stadt mit ihren schmutzigen Straßen und der stickigen Luft begünstige eine Ansteckung, während ein Aufenthalt in Sicht- oder Hörweite des Meers, auf dem Land oder in den Bergen die bestmögliche Garantie gegen eine Erkrankung der Kinder darstelle.

Und so fuhren die Glücklichen, Privilegierten den Sommer über fort, und der Rest von uns blieb in der Stadt und tat – angesichts der Tatsache, dass „Überanstrengung“ im Verdacht stand, eine der möglichen Ursachen der Krankheit zu sein –, genau das, was wir eigentlich nicht tun sollten: wir spielten auf dem heißen Asphalt des Sportplatzes ein Baseball-Spiel nach dem anderen, rannten den ganzen Tag in der Gluthitze her- um, tranken durstig von dem verbotenen Trinkbrunnen, saßen zwischen den Innings dicht gedrängt mit den anderen auf einer Bank, auf dem Schoß die abgewetzten Baseballhandschuhe, mit denen wir uns während des Spiels den Schweiß von der Stirn wischten, damit er uns nicht in die Augen rann, sprangen und alberten in unseren verschwitzten Polohemden und stinkenden Turnschuhen herum und dachten für den Augenblick nicht daran, dass dieses ausgelassene Rennen in der Sommerhitze für jeden von uns mit lebenslanger Gefangenschaft in einer eisernen Lunge enden konnte, womit sich die schrecklichsten Ängste bewahrheiten würden, die ein Körper nur haben kann.

Nur etwa ein Dutzend Mädchen kam zum Sportplatz, Acht- oder Neunjährige, die meist dort, wo das Baseballfeld zu einer kleinen, für den Verkehr gesperrten Straße neben der Schule abfiel, seilsprangen. Oft spielten sie auf der Straße Himmel und Hölle oder Fangen oder warfen sich stundenlang einen rosaroten Gummiball zu. Manchmal, wenn sie beim Seil- springen zwei Seile gegenläufig wirbeln ließen, rannte ein Junge ungebeten hinzu, schubste das Mädchen, das gerade springen wollte, beiseite und hüpfte selbst in die Seile, wobei er spottend den Singsang nachäffte, den die Mädchen beim Springen aufsagten, und sich absichtlich in den Seilen verhedderte. „N, ich heiße Nilpferd ...“ Dann schrien die Mädchen: „Hör auf! Hör auf!“, und riefen nach dem Lehrer, der die Aufsicht hatte. Der brauchte dem Störenfried (meist war es der- selbe) von dort, wo er gerade war, nur zuzurufen: „lass das, Myron! wenn du die Mädchen nicht in Ruhe lässt, musst du nach Hause gehen!“ Damit war die Störung dann beendet, und bald schwangen die Seile wieder durch die Luft, und eine Seilspringerin nach der anderen sagte ihren Vers auf:

A, ich heiße Agnes, und mein Mann, der heißt Alphonse, wir kommen aus Alabama und bringen Aprikosen mit.

B, ich heiße Bertha, und mein Mann, der heißt Bernard, wir kommen von den Bermudas und bringen Bälle mit.

C, ich heiße ...

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Die Mädchen am ende des Sportplatzes improvisierten sich mit ihren Kinderstimmen durch das ganze Alphabet von A bis Z und wieder zurück, wobei die Substantive in jedem Vers mit demselben Buchstaben beginnen mussten, was manchmal nur mit grotesken Wortentstellungen möglich war. Aufgeregt rannten und sprangen sie umher – außer wenn Myron Kopferman oder seinesgleichen ihr Spiel rüde störte – und legten eine erstaunliche Energie an den Tag; wenn sie nicht von der Aufsicht aufgefordert wurden, sich aus der Hitze in den Schatten des Schulgebäudes zurückzuziehen, spielten sie auf der kleinen Straße, von dem Freitag im Juni, an dem das Schuljahr endete, bis zum ersten Dienstag im September, an dem das nächste begann und sie nur noch in den Pausen und nach der Schule seilspringen konnten.

Die Ferienaufsicht über den Sportplatz hatte in jenem Jahr Bucky Cantor, der, weil er wegen seiner starken Kurzsichtigkeit dicke Brillengläser brauchte, einer der sehr wenigen jungen Männer in unserem Viertel war, die nicht in den Krieg gezogen waren. Im vergangenen Schuljahr war Mr. Cantor als neuer Sportlehrer an die Chancellor Avenue School gekommen, und daher kannte er viele von uns, die sich im Sommer regelmäßig auf dem Sportplatz einfanden, schon vom Sportunterricht. er war dreiundzwanzig und hatte Newarks South Side Highschool für weiße und schwarze Kinder aller Religionszugehörigkeiten besucht und danach am Panzer College für Sport und Hygiene in East Orange studiert. er war nur knapp eins siebzig groß, und obwohl er ein überragender Sportler und ernstzunehmender Gegner war, hatten seine geringe Körpergröße und seine Kurzsichtigkeit ihn gehindert, in der Football-, Baseball- oder Basketballmannschaft des Colleges zu spielen und seine Wettkampfteilnahme auf die Disziplinen Speerwerfen und Gewichtheben beschränkt. Auf seinem kompakten Körper saß ein ziemlich großer, scharf konturierter Kopf, der ausschließlich aus schrägen Linien und Flächen zu bestehen schien: ausgeprägte Wangenknochen, ein wuchtiges Kinn und eine lange, gerade Nase mit markantem, kräftigem Rücken, die seinem Profil die Schärfe einer auf eine Münze geprägten Silhouette verlieh. Seine vollen Lippen hatten so klare Konturen wie die Muskeln, und seine Haut hatte das ganze Jahr über einen leichten Bronzeton. Seit seiner Jugend trug er das dunkle Haar militärisch kurz geschnitten. Dadurch fielen einem seine Ohren auf, nicht weil sie besonders groß gewesen wären und nicht unbedingt weil sie so dicht am Schädel anlagen, sondern weil sie, von der Seite betrachtet, große Ähnlichkeit mit einem Pik As oder den Flügeln an den Füßen des Götterboten Hermes hatten: Sie waren oben nicht gerundet wie bei den meisten Menschen, sondern liefen beinahe spitz zu. Bevor sein Großvater ihn Bucky getauft hatte, war er von seinen Spielkameraden Ace genannt worden – ein Spitzname, der sich nicht nur auf seine überragenden sportlichen Leistungen, sondern auch auf die ungewöhnliche Form seiner Ohren bezog.

Durch die schrägen Flächen seines Gesichts wirkten die grauen Augen hinter den Brillengläsern – Augen, die schmal waren wie die eines Asiaten –, als lägen sie tief in den Höhlen, als wären sie gleichsam Krater in seinem Schädel. Die Stimme, die von diesem scharf geschnittenen, durch klare Linien definierten Gesicht ausging, war überraschend hoch, doch das tat der Kraft seiner Erscheinung keinen Abbruch. es war das robuste, wie aus eisen gegossene und auffallend kühne Gesicht eines starken jungen Mannes, auf den Verlass war.

©Hanser Literaturverlag©

Literaturangabe:

ROTH, PHILIP: Nemesis. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Dirk van Gunsteren. Hanser Literaturverlag, München 02.2011. 224S,. 18,90 €.

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