AKTUALISIERT AM: Donnerstag, 29. Juli 2010, 11:28 Uhr
Der fünfte Band der Vampirsaga, „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“, führt ein weiteres Mal die Bestsellerlisten an. Tommy Jauds „Hummeldumm“ liegt weiter auf Platz zwei.
In Berlin haben die Schulen mit immer mehr Problemen zu kämpfen. Dabei sollte der Unterricht besser der großen Vielfalt an Kindern angepasst werden - und nicht die Kinder an den Unterricht. Eine Glosse von Bernd Zeller
Eine Büste des Dichters Heinrich Heine zieht in die Walhalla ein. Eine zweifelhafte Ehrung. Immerhin war der satirische Dichter ein süffisanter Kritiker der bekanntesten Ruhmeshalle Deutschlands. Von Dorothea Hülsmeier
Der Unseld-Preis 2010 geht zu gleichen Teilen an die Schriftsteller Sari Nusseibeh aus Palästina und Amos Oz aus Israel. Beide Autoren erzählen, mit Blick über die Trennmauer hin zum anderen, die Geschichte des eigenen Volkes.
„Die Stasi und der Westen“ von Sven Felix Kellerhoff ist zwar ein schillerndes Buch, aber manche Schlussfolgerungen und Unterstellungen erscheinen fragwürdig – ein gutes Beispiel dafür, wie man Meinungen manipuliert. Von Hans Peter Roentgen
Der britische Journalist Tom Standage hat mit „Der Mensch ist, was er isst“ eine gut lesbare und gewissenhaft recherchierte Kulturgeschichte der Nahrungsmittel geschrieben – ein unterhaltsames und interessantes Werk. Von Frauke Lengermann
Bei Victor Klemperers „LTI“ handelt es sich um eine Analyse der Sprache des Nationalsozialismus, welche bereits 1947 erschien. Klemperer untersuchte sämtliche Aspekte der Sprache des Dritten Reiches. Von Stephanie Tölle
Irving Rappers Film von 1943 zählt bei Kritikern und Literaturliebhabern bis heute als gelungenste Aufarbeitung von Mark Twains Leben. Die Verfilmung erzählt alle Ereignisse mit genau dem Humor, den Mark Twain selbst in seinen literarischen Werken geprägt hat - und für den ihn Millionen Leser lieben.
Samstag, 31.7., 3sat, 14.50 – 17 Uhr
Am 31. Juli findet in der Alten Kantine wieder das Gipfeltreffen der Berliner Vorlesebühnen mit Dan Richter und anderen statt. Delegierte der renommiertesten Lesebühnen Berlins tragen aus ihren Werken vor. Beginn 20 Uhr. Mehr Termine im Kalender.
In Harsefeld lädt am 31. Juli die Friedrich-Huth-Bücherei zu einer Lesung mit Klaus-Peter Wolf ein. Der Autor liest aus seinem Krimi „Ostfriesensünde“. Beginn: 20 Uhr. Weitere Termine im Kalender.
Am 31. Juli steht der Schriftsteller Hans Josef Ortheil im Schüttkasten Rede und Antwort. Es geht um seinen autobiographischen Roman „Die Erfindung des Lebens“. Beginn 14 Uhr. Mehr Termine im Kalender.
In Sent präsentiert am 31. Juli Mevina Puorger in der Grotta da cultura das Buch „Das Gewitter“ von Cla Biert . Der Autor schrieb hauptsächlich Prosa und gilt als der bedeutendste rätoromanische Erzähler. Beginn 20.15 Uhr. Weitere Termine im Kalender.
Nach einem halben Jahrhundert blickt Younes zurück auf sein Leben und seine Heimat Algerien. Das Verhältnis zu seiner großen Liebe Émilie spiegelt das Drama zwischen Orient und Okzident.
Die Ethiklehrerin Gisela Mayer verliert ihre Tochter beim Drama in Winnenden. Ein Bericht über ihre Erfahrung und gleichzeitig ein Plädoyer gegen Gleichgültigkeit in unserer Gesellschaft.
Die junge Taxifahrerin Helene muss so manches verkraften. Als sie den Auftrag für eine Nachtfahrt nach Schleswig-Holstein annimmt, warten gruselige Ereignisse auf sie. Beste Comedy von Steffi von Wolff!
VIDEO DER WOCHE
Clemens Berger liest beim „o-töne“-Festival in Wien aus seinem Roman „Das Streichelinstitut“. „Eine super Lesung“, findet der österreichische Schriftsteller.
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